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Safari - Safari

Reiseberichte aus Afrika

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Masai-Mara-Migration

Reisebericht Kenia Dez. 07/Jan. 2008  gebucht am 21.12.2007, Abflug Frankfurt 24.12.2007

Nairobi 25.12.2007 (Feiertag)
Der Fahrer wartet schon auf uns und fährt, nach dem alle Reiseunterlagen geklärt sind, zum Hotel Norfolk. Norfolk, ein schönes altes englisches Hotel mit Innengarten, Pool (beheizt!) und tolles Frühstückbüffet. Ein Quergebäude wird zur zeit renoviert. Es herrscht etwas Weihnachtsstimmung. An der Rezeption werden wir darauf aufmerksam gemacht, das Hotel am Abend nicht zu verlassen. Nun ja, mein Mann erkundet zunächst die Straße und wird findig. Wir stecken uns ein paar K.Shilling in die Hosentasche und gehen in lockerer Kleidung zügig in die nächste Straße in den ersten Stock auf die Terrasse eines Bistros, wo wir freundlich bedient werden, gut essen bei guter Musik und fühlen uns dabei pudelwohl.

Nationalpark Meru 26.12.2007
Am Morgen starten wir mit einer kleinen Kenia-Airline vom Wilson Flughafen nach Meru. Der Kapitän spricht direkt mit uns und wir haben freien Blick ins Cockpit. Während des einstündigen Fluges mit Zwischenlandung begleitet uns ein atemberaubender Blick auf die kenianische Natur. Nach einer tollen Landung auf der Piste neben einem felsigen Berg auf der sich die Elsa-Lodge befindet, erwarten uns der Fahrer, der Guide und der Landrover, die uns die ganze Zeit begleiten werden. So geht es mit dem geliebten Landrover direkt zum Camp Offbeat Meru. Die Fahrzeit beträgt ca. 40 Minuten, sollte sich nicht gerade ein Elefant in die Quere stellen. Dann heißt es: „Abwarten!“ Der Fahrtwind im Landrover ist sehr angenehm und ein Sonnenhut ratsam. Merus Landschaft besitzt viele Bäume, Sträucher, Gräser, kleine Flüsse und oftmals fällt der Blick auf die weit gelegenen Berge. Die Tierwelt kann sich dort gut verstecken, aber irgendwann sind sie doch zu sehen. Man sieht, dass die Hauptwege in Ordnung gehalten werden.
offbeatmeru Meru Nationalpark kenia
Das Camp Offbeat Meru, was von Adrian geleitet wird, liegt wunderschön im Grünen an einem Flusslauf. Die Tiere kommen heran, um dort zu trinken. Aber kein Problem mal mit den Füßen durch das klare Wasser zu laufen. Selbst ein Elefant, kein Streicheltier, kam direkt vor unser Zelt. Also nicht erschrecken, man ist mitten drin. Sechs Wohnzelte mit Terrasse, alle schön eingerichtet mit offenem Blick ringsherum, befinden sich großzügig verteilt am Fluss. Der Waschtisch mit der Wasserkanne erlaubt eine kleine Morgentoilette und die europäische Toilette im Zelt sieht eigentlich witzig aus. Zum Zähneputzen gibt es immer Trinkwasser aus verschlossener Flasche. Ein hübscher Pool lädt zum Baden ein. Ganz toll! Das Camp-TeamMeru Offbeatcamp  ist sehr motiviert, sehr freundlich und hilfsbereit. Adrian und seine Gäste sitzen an einem Tisch, um gemeinsam zu essen. Alles sehr familiär. Der Koch ist übrigens hervorragend und das Essen sehr abwechslungsreich. Vor dem Frühstück erhalten wir Kaffee und Kekse, der in Kenia prima schmeckt, vors Zelt. Die warme Abenddusche ist ein Erlebnis. Vor dem Dinner trifft man sich erst mal am Lagerfeuer zu einem Umtrunk. Ein dünnes Hemd reicht aus für die Abendfrische. Moskitos haben wir keine gesehen. Der Sternenhimmel ist unbeschreiblich schön. Später weisen die Petroleumlampen den Weg zum Zelt. Unzählige Glühwürmchen, auch Firebirds genannt, schwirren über all herum. Im Zelt selbst gibt es Solarlicht und Taschenlampen. Ins Reisegepäck empfehlen wir trotzdem eine mechanische Taschenlampe und große Teelichter mit zu nehmen.  Das Fernglas darf absolut nicht fehlen.
Auf Safari zogen hunderte von grasenden Elefanten an uns vorbei. Rechts und links die Dickhäuter, alles spannend schön. Wir trauten unseren Augen nicht. Selbst einen Gepard mit zwei Jungen konnten wir im Gras am Straßenrand entdecken, die natürlich gleich weg rannten, aber mit dem Fernglas noch gut zu beobachten waren. Auch Nashörner, die im eigenen Park gut beschützt von Wildhüter mit einigen anderen Tieren leben, bekamen wir zusehen. Die Flusspferde, die sich meistens an einem bestimmten Ort im Fluss aufhalten, haben ein sehr idyllisches Plätzchen. An diesem Fluss ist auch das Angeln möglich. Im September darf sogar auf Vögel (Tauben) geschossen werden. Da haben dann die Jäger ihre Gelegenheit.

Die Giraffen, mit den klaren Linien auf ihren Körpern, lugen über Bäume oder überqueren die Straße, ebenso die ulkigen Sträuße. Büffel, Federvieh, Affen, Antilopen, Schlangen, Adler und einige bunte Vögel begegnen uns immer wieder. Auch Regen gab uns die Ehre. Alle Wege, außer den Hauptstraßen, wurden schwammig, da es am letzten Tag vor unserer Abreise war, konnte das Flugzeug an der üblichen Stelle nicht landen und somit wurden wir an der zweiten Piste abgeholt. Drei Tage in Meru ist wirklich ein Minimum an Aufenthalt. Es lohnt sich sehr. Meru ist spannend, weil man nicht alles gleich sehen kann.

Nationalpark Masai Mara
Wir waren froh, dass wir zuerst im Merupark mit der Safari begonnen haben. Denn dieser riesige Park PORINI Lion Camp Keniaist ein weites und offenes Land mit Hügel versehen im Gegensatz zu Meru und all die Tierwelt öffnet sich sofort vor unseren Augen. Der Flug von Nairobi nach Masai Mara dauert etwa eine Stunde mit einer Zwischenlandung und neue eindrucksvolle Landschaftsbilder passieren an uns vorbei.  Mit dem Bus wäre man 12 Stunden unterwegs. Hier ist auch zu erkennen, dass Nairobi auf einer Hochebene liegt. Das weite offene Land, das Gras noch saftig, zeigt uns bei der Fahrt ins Porini Camp tausende von Tieren, die nach Tansania ziehen. Gnus, Büffel, Antilopen, Zebras und Giraffen mit ihren braunen verschwommenen Flecken. Tausende Termitenbauten stehen in den Gräsern. Wir sind angetan von der Vielzahl der Tiere, die ungehindert vorbeiziehen können. Auch hier dauert die Fahrt mit dem Landrover zum Camp etwa 40 Minuten. Aber hier stellt sich kein Elefant in die Quere. Die Wege führen über Wiesen und weit, weit können wir gucken.

Das Mara Porini  Camp, auch hier ein äußerst freundlicher Empfang, hat 6 Wohnzelte. Alle sehr groß und sehr schön eingerichtet. Der Manager Alfons ist ein korrekter Mensch und für die Sicherheit der Gäste sehr bedacht. Unser Zelt steht am Rande des Camps mit dem Blick zur „Promenade“. Promenade deshalb, weil wir die Tiere am Horizont auf dem Bergkamm morgendlich und abendlich vorbeiziehen sehen können. Als gingen sie in Reih und Glied.  Am 1. Abend werden wir vom Chef persönlich am Zelt abgeholt. Er weißt uns darauf hin, nicht alleine im Dunkeln zu gehen, nur in Begleitung der Masai-Angestellten. Das Personal kommt auch gleich angerannt, um uns den Weg ab zu leuchten wegen den Tieren, die bis ins Camp hervordringen. Nachts sollen wir auf keinen Fall aus dem Zelt gehen. Im Zelt wären wir auf jeden Fall sicher. Auch offene Lebensmittel im Zelt sind verboten. Nächtlich hören wir die Löwen brüllen, ich bin aufgeregt, lausche in der ersten Nacht und natürlich halten wir uns an die Regeln. Außerdem haben wir die Trillerpfeife auf dem Nachttisch liegen für alle Fälle.
leopard-safariinkenia
Auch hier trifft man sich zunächst am Lagerfeuer vor dem Dinner und ein Masai erzählt gerne Geschichten. (Die Masai erkennt man sofort an ihrer traditionelle rote Bekleidung.)  An den Fluss, der etwas unterhalb vorbeifließt, können wir leider nicht. Die Küche ist Klasse und wer kein Fleisch mag, der bekommt auch Fisch und gewiss vegetarisch pur. Kaffee und Kekse werden vor dem Frühstück ins Zelt gebracht. Duschen im Zelt macht sehr viel Spaß, das aber nicht so lange anhalten sollte. Am Waschbecken gibt es fließendes Wasser. Die Nächte werden recht kalt. Eine warme Jacke zum Dinner ist angesagt und wenn man dann ins Bett will, wartet unter der Decke eine angenehme Überraschung.
Auf Safari begegnen uns neue und schon vertraute Tiere. Es sind die kleinsten bis zu den größten Antilopen, Füchse, Hyäne, Warzenschweine, Krokodile, die am Flussufer wie erstarrt liegen, 19 Löwe an einem Tag, 6 Löwenbabys recht munter zwischen den Müttern im Gebüsch schauen vorsichtig nach uns, zwei Löwen, die die letzten Reste eines Zebras verzehren, umlagert von Hyänen und Geier u. u. u. Beim Picknick unter einem beachtlichen Baum mit dem Blick runter zum Fluss und auf den darauf folgenden Hügel entdeckt der Masai-Guide einen Leopard. Wir lassen alles stehen und fahren runter zum Ufer und nach einer Weile finden wir ihn in der Nische des Flussufers. Er schläft! Der Guide meint, wir können noch mal in einer Stunde hierher fahren, vielleicht wacht er dann auf. Er behielt Recht und der so schöne Leopard putzt und streckt sich, steht langsam auf und geht ohne Eile durch den Fluss auf unsere Seite. So nah kann man wohl den Leopard nur selten sehen. Gegen Abend fahren wir über eine Steppe zurück, wo Geparden sich gerne aufhalten. Wir fassen es nicht, 3 Brüder bewegen sich in Reih und Glied vor uns weg. Wir haben auch hier die Zeit uns genüsslich die eleganten Renner ausgiebig zu betrachten. Viele Neugeborene und Jungtiere sind in den Herden.
Der Tag in Kenia beginnt sehr schnell und die Dunkelheit kehrt ebenso schnell ein. Sonnenauf- und Sonnenuntergang (hier bei einem schönen Bier) gehört genauso zu den vielen schönen Ereignissen in Kenia, die wir ständig erleben durften.

Strandtage in Lamu,  auf der Insel Manda im  Mandalay Beach Cottage

Mit einer etwas größeren Maschine fliegen wir am 31.12.2007 von Nairobi nach Lamu. Nach ca. 2 Stunden sehen wir die viele Insel mit ihren weißen Stränden. Somo, der Manager und Che`, der Kapitän wartet bereits auf uns. Er war im Zweifel, ob wir überhaupt kommen würden, wegen den Unruhen aufgrund der Wahl am 27.12.2007. - Wir müssen betonen, dass wir zu keiner Zeit uns beeinträchtigt  bzw. uns bedroht fühlten!  Alles lief perfekt! –
Wir segeln auf einem landesüblichen Segelboot direkt vom Airport los zur Insel Manda, die kein Wasser und kein Strom haben. Wir sind gespannt auf die Insel. Zwei große private Villen, eher Paläste, (Leute aus Italien und Frankreich) stehen am Strand. Edhows in Lamus folgen noch weitere feste Gebäude und dann sehen wir einige traditionelle Häuser. In einem davon sind wir untergebracht. Alles sehr idyllisch. Wir dürfen in das große Haus einziehen. Der Wohnbereich ist offen mit dem Blick zum Meer, die Schlafräume sind nach hinten mit geflochtenen Grasmatten abgegrenzt. Das Dach ist sehr hoch und man kann von innen die Bauweise sehr gut erkennen. Die Betten haben Moskitonetze. Löcher sollte man flicken. ( Es gibt nun sehr gute kleine Hotels hier:  lion-king-safaris.de/html/insel_lamu.html  )

Die Kühlbox ist mit Eis und Getränken gefüllt. Das Eis wird von Lamu mit dem Boot gebracht, auch Trink-, Duschwasser und täglich frische Lebensmittel. Also, alles etwas aufwendig. Die Petroleumlampen sind die Lichtquellen und brennen auch die ganze Nacht, wenn man sie nicht selber ausmacht. Wertsachen können in die Piratenkiste mit Schloss verstaut werden. Man braucht absolut keine Angst haben, es könnte hier was geklaut werden. Auch in den Camps absolut kein Problem. Die sauberen Kleider am besten geschlossen in der Reisetasche lassen wegen dem Sand. Empfindlich mit Sand darf man nicht sein, den gibt es im Bett, auf dem Tisch, aber das lässt sich alles runterwischen. Osma, der Koch und für die Sauberkeit zuständig, ist ein sehr anständiger Mensch. Er hat uns jeden Wunsch erfüllt. Jeden Abend machte er uns ein Lagerfeuer am Strand. Deckte auch den Tisch für uns direkt neben dran. Wir bevorzugten seinen gebratenen Fisch. Zuhause können wir von so einem frisch gefangenen Fisch nur Träumen. Entweder gab es Kartoffeln, Reis, Salat oder Gemüse dazu. Keine Angst, alles ohne Sand serviert! Nach dem Essen, wenn Osma mit allem fertig war, gesellte er sich zu uns und wir erzählten uns wahre und märchenhafte Geschichten. Nur auf Manda bleibt die Sonne am längsten und der Sonnenuntergang geschieht direkt über dem Meer.  Da wir am 31.12. anreisten, erlebten wir Silvester auf Manda und das ganz anders. Um 00:00 Uhr oder auch später begann das immer wieder kehrende Feuerwerk von einem großen Hotel auf der anderen Seite. Wir hatten den besten Blick. Auf dem Wasser herrschte reger Bootsverkehr, denn alle Gäste und einheimische junge Leute kamen rüber auf Manda, um zu feiern. Lagerfeuer umsäumten den Strand. Laute Musik drang entfernt zu uns herüber. Partystimmung?! Natürlich gingen wir hin und wir unterhielten uns recht gut. Mittrinken muss man ja nicht. Es geht auch ohne.
Am nächsten Nachmittag fand dann wie jedes Jahr das Segelbootrennen statt. Sponsor ist der Hotelbesitzer mit dem Feuerwerk. ( Peponi Hotel, Anmerkung S. Rütten)  Neun Segelboote gehen an den Start und in einer Stunde kommt der erste ans Ziel. Von Manda alles sehr gut zu sehen. Den darauf folgende Tag fuhren wir rüber nach Lamu. In Lamu herrscht reger Betrieb und sie haben eine Powerstation, der Lamu und Shela mit Strom versorgt. Die Anlage sieht unglaublich aus! Kleine Gassen durchkreuzen das Städtchen. Es gibt zwei Hauptwege, einmal am Hafen entlang und parallel dazu der Geschäftsweg. Zwei Markthallen bilden das Zentrum mit einem großen Platz davor, wo man sich mal hinsetzen sollte. Es gibt viel zu gucken. Autos haben da keine Möglichkeit. Esel, Karren und die Menschen selber sind die Lastträger für alles. In der Bank am Hafen kann man Geld wechseln. Ein Geldautomat gibt es auch, wenn er nicht gerade außer Betrieb ist. Die Gassen enLamu-peponihotel-shelatlang zu gehen, ruhig auch zum Hang weiter laufen, ist ein Erlebnis und interessant. Verlaufen tut sich da keiner. Leider ist Müll ein ganz großes Problem. Da gibt es keine Entsorgung. Überall fliegt der Kunststoffmüll herum. Trotzdem, wirklich mal weg von den zwei Hauptstraßen gehen. Lamu hat wirklich seinen Reiz! Für Shela und die versunkene Stadt auf Manda blieb uns keine Zeit mehr.
Am Strand auf Manda gibt es immer was zu beobachten, die Segelboote fuhren hin und her, Ebbe und Flut deutlich sichtbar. Kleine Muscheln kann man auch finden. Vor allem ist es ruhig auf Manda. Die Insel hat auch einen winzigen Mini-Shop (Zigaretten Trinkwasser, Obst ect.). Der sehr lange Strand lädt zu Spaziergängen ein.
Die Nächte sind sehr warm und die Moskitos sind gnadenlos. Wir waren doch froh mit der Malariaprophylaxe (Malarone) begonnen zu haben. Die Stiche jucken am 2. Tag furchtbar, da hilft meist nur Kühlung. Weil man ja Zeit hat, hat jeder seine Mückenstiche, die wir in den vier Nächten erhalten haben, gezählt. Rudi hatte die meisten Stiche, 149.  ( Anmerkung: Der Besitzer arbeitet an dem Problem. Es wird jetzt gesprüht und mehr  belüftet) 
Die letzte Nacht schliefen wir am Strand neben unserem Lagerfeuer. Wir holten dafür die Betten raus. 5 Hunde, die zum Haus gehören, buddelten eine Mulde und legten sich ganz in unsere Nähe. Da kann gar nichts schief gehen. Der Sternenhimmel  über uns, das Meer zu unseren Füßen, unter uns der weiße Sand, das Licht von Shela auf der anderen Seite und eine frische Brise, da lässt es sich aushalten. Leider hatten wir am nächsten Morgen Mückenstiche am Kopf.

Abschied von Osma, Soma und little Che`, die sehr fürsorglich und freundlich waren. Zum letzten Mal segeln wir in Richtung Flughafen. Zum letzten Mal wird die Hose nass beim Einsteigen in das Boot. Der Abflug ist fast pünktlich und schon schweben wir wieder in den Wolken in Richtung Nairobi, zu dem für uns längst vertrauten Flughafen Wilson. Was wird uns in Nairobi erwarten? Der Fahrer steht schon wieder für uns bereit. Er überreicht uns einen Umschlag. Im Brief steht geschrieben, da das Zentrum wegen den Unruhen gesperrt sei, sei aus Sicherheitsgründen unser Hotelaufenthalt außerhalb der Stadt verlegt worden. Ein modernes klimatisiertes Gebäude erwartet uns. Wir vermissen die frische Luft, die wir Tag und Nacht hatten. Zum ersten Mal konnten wir die Nachrichten verfolgen. Was wir auf dem Bildschirm sahen, war erschreckend. Unsere Familie und Freunden müssen sich viel Sorgen machen, so waren dann auch unsere Gedanken. Unterwegs gab es nur Informationen von Mund zu Mund. Wir konnten nur erahnen. ( Zum Zeitpunkt der Reise gab es Unruhen nach den Wahlen)
Zu keiner Zeit wurden wir bedroht. Wir fühlten uns überall in sicheren Händen. Diese Reise werden wir nie vergessen. Für uns war es die erste Reise nach Afrika und die Reiseroute  Meru, Masai Mara, Manda war für uns optimal zusammen gestellt. Tiere zu sehen, die auf der Wanderung sind und die Grenze passieren können ist einfach toll. Zwischen Buchung und Anreise vergingen drei Tage. Alle, die wir unterwegs antrafen buchten 8 – 12 Monate zuvor und staunten nur so, wie so was möglich sei. Es ist einfach Klasse, dass so was funktioniert.

Wir sind so froh in Kenia gewesen zu sein. Martina, Rudi und Salome ,  Waldböckelheim am 25.1.2008            
PS :    Alles habe ich nicht verraten. Es gäbe natürlich noch viel mehr zu erzählen!