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Reiseberichte aus Afrika

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Kenia im März 2014: Safari in die Masai Mara und nach Laikipia, ein Reisebericht aus Kenia

Ich reiste zusammen mit meinem Mann ins Laikipia-Hochland und in die südliche Masai Mara, um dort verschiedene neue Safari- Lodges und Safari-Camps zu testen.
8. März 2014, Nairobi im Ngonghouse:
Abflug war am 8. März 2014  am frühen Morgen mit British Airways via London nach Nairobi. Wir hatten Plätze in der Premium Economy, und ich muss sagen das lohnt sich, vor allem wenn man gross ist, man hat viel Platz und der Service ist sehr gut. Entspannt erreichten wir Nairobi am Abend um 20 Uhr, die neue Ankunft ist besser als die alte, die ja abbrannte letztes Jahr. Unser Abholer war auch schon da und fuhr uns über die im Bau befindliche Strasse nach Karen.  Wir übernachteten wie schon oft im Ngonghouse, hier hatte man trotz später Stunde noch ein Abendessen für uns gerichtet und dann gingen wir in unser schönes Baumhaus, wo wir herrlich schliefen.

9. und 10. März, Laikipia Wilderness Camp: Safari bei den Buschmännern und den  Afrikanischen Wildhunden
Da heute der Nairobi Marathon durch die Stadt läuft, war unser Transfer schon um 6:30 Uhr geplant. Daher mussten wir sehr früh aufstehen und das Frühstück brachte man uns im Dunkeln um 5:30 Uhr  auf die Veranda, schade denn das Frühstück im Garten mir den vielen Vögeln ist eines der Highlights im Ngonghouse.  Aber das ging nicht anderes, da man später die Strasse sperren würde.  Die Läufer waren schon überall unterwegs in der Stadt. So waren wir sehr früh am Wilson und gaben dem Fahrer  1 Tasche mit ins Büro , die später mit nach Lamu sollte. Ich rufe  noch meine Freundin Celestine von unserer Agentur in Nairobi an, die dann vorbei kommt um uns zu sehen und sich ein paar Mitbringsel abzuholen.  Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, auch in Afrika. Sie freut sich sehr und wünscht uns eine gute Reise. Nach 2 Stunden geht dann endlich unser Flug nach Nanyuki, der Flieger ist eine 12 Sitzer Caravan und recht gut ausgebucht. Der Flug ist kurz und gut, in Nanyuki  erwartet uns ein Fahrer der uns aus der Stadt rausfährt zu einem Treffpunkt, wo uns das Campfahrzeug abholt, dann geht es schon in den Busch und weiter auf holpriger Naturstrasse, Massage inklusive. Schon stellt sich das SafaIm Laikipia Hochland, Keniari-Feeling ein und wir sehen die ersten Giraffen und bunte Vögel. Verschiedene private Naturschutz-Ranches liegen am Weg, meist gut eingezäunt wegen der Nähe zur Stadt. Wir fahren weiter ins Hochland, das Licht ist herrlich, blauer Himmel, ein paar Wolken und das Land wird wilder, die Zäune sind verschwunden. Wir haben uns gedacht das das Camp von Annabelle und Steve richtig im Busch liegt, dafür kennen wir die beiden. Nach 2 Stunden sind wir da, und Annabelle begrüsst uns herzlich, die Lage des Camps ist traumhaft, die 5 Zelte weit auseinander und der Blick ist großartig.  Im Messtent sehen wir auch Buster, den Hund aus Lamu wieder und er hat noch einen Gefährten bekommen, einen netten  Mischling namens Boris. Steve ist mit seinem älteren Sohn  unterwegs am Baringosee zum Camping und mit dem Kanu auf dem See, zwischen den Flusspferden und Krokodilen, ein richtiger  Männerausflug , der Sohn soll ein mal Buschmann werden, was Steve sicher gelingt, der Junge ist übrigens gerade  7 Jahre alt.  ( Den fünfjährigen Sohn hat Annabelle noch nicht mit fahren lassen) . Wir bekommen ein sehr gutes leichtes Mittagessen,  in der Küche ist Annabelle zuständig und das macht Sie sehr gut. Unser Zelt ist groß, hat ein Outdoorbad mit fließend Warmwassser und allem was nötig ist, Bett,  Stühle, Tisch,  jedoch ohne Schickschnack. Uns gefällt es so Bushy.  Nach der Mittagspause machen wir mit Josphat eine erste Pirschfahrt im Gebiet. Am Fluss sehen wir eine  Elefantenherde von 40 Tieren, viele Netzgiraffen , Dik Diks, Grevy-Zebras, Hauben-Perlhühner und andere Vögel. Das Tal ist sehr pittoresk und kommt mir bekannt vor, ja Loisaba ist nicht weit, von dort kennen wir die Gegend. Als wir zurück sind kommen die zwei Busch-Männer zurück von ihrem Ausflug,  braungebrannt sind beide und Steve mit 4 Tage-Bart:  Der kratzt beim Begrüssungsbussi, und der angehende kleine Buschmann begrüsst uns mit Handschlag, in Kenia werden die Kinder zur Höflichkeit erzogen.  Steve erzählt, daß es hier zur Zeit 3 Wildhundrudel gibt, davon ist eines meist in der Nähe und es hat noch 6 Welpen, die anderen ziehen durchs Gebiet, besendert sind jeweils  die Alphatiere im Rudel. Wir haben deshalb gute Chancen Sie hier zu sehen, das freut uns.  Das Abendessen gibt es im Buschmanntradition nicht am Tisch, sondern auf einem Felsen in der Nähe mit  romantischer Beleuchtung von  Windlichtern und Öl-Lampen, ich habe so meine Schwierigkeiten mit dem Teller auf den Knien nicht zu kleckern, aber es ist schön so im Busch zu sitzen und die Tiere zu hören.  Wir gehen alle früh ins Bett. Im Zelt hören wir Löwen, Hyänen und die Elefanten in der Nähe, wir schlafen wunderbar bis zum frühen Morgen .
laikipia-wildhundrudel KeniaDer Weckruf kommt pünktlich, aber ich war schon wach vom Gesang der vielen Vögel. Es gibt ein kleines Frühstück und dann um kurz nach 6 Uhr sind wir unterwegs mit Steve und Josphat dem Guide, bewaffnet mit der Funkantenne, denn wir wollen die Wildhunde finden. Dazu klettern wir auf etliche runde Granit- Felsen, die hier so reichlich vorhanden sind wie in der Serengeti. Nebenbei werden wir für die Mühe mit Traumausblicken bis zum Mount Kenia belohnt. Das Funk-Signal ist da, aber ist die Richtung Nord oder Süd, das müssen wir erst noch herausfinden. So machen wir nebenbei ein kleines Fitnessprogramm um dann endlich, nach über 3 Stunden das Rudel Afrikanische Wildhunde  zu sehen. Es sind 10 Tiere, zwei davon sind Weibchen und Wildhunde haben ihre Jagd beendet und ruhen jetzt im Schatten. (Das ist eine typische Zusammensetzung , den die Weibchen verlassen die Familie wenn sie ca 1,5 Jahre alt sind, die Rüden bleiben dabei und helfen die Jungen aufzuziehen).  Es sieht aus als wäre eines der Wildhund-Weibchen trächtig, das sind gute Nachrichten und Steve hofft das Sie Ihren Bau mit den Welpen in der Nähe haben werden. Wir fahren zurück und haben unseren Brunch auf der Aussichtsterrasse, begleitet von den  zwei Hunden und der kleinen Katze, die sich mit uns auf den kurzen Weg durch den Busch machen. Auf der Terrasse beim Essen haben wir einen guten Blick auf den Fluss und die Elefanten, die zum Baden kommen.  Da muss ich eben wieder den Teller balancieren, aber der Ausblick ist grandios. Die Elefanten sind noch im Busch, doch nach kurzer Zeit kommt die eine Herde der Elefanten näher zum Trinken und Baden. Eine weitere Herde geht an den oberen Teil des Flusses. Dann kommt eine Gruppe Elefantenmütter  mit ihren Kindern im Gänsemarsch den Weg entlang. Was ist das winzigkleine Tier da in der Mitte, es hat die Größe eines Hundes? Das Fernglas zeigt es: Es ist tatsächlich ein Mini-Elefant, er kann erst wenige Tage alt sein. Sein Rüsselchen schlabbert noch unkontrolliert hin und her und er wird von allen anderen Tieren beobachtet .Ich könnte hier stundenlang sitzen und die Elefanten beim Bad beobachten, leider sind Sie später durch ein Gebüsch verdeckt.  Und direkt am Badeplatz stehen schon die 4 neuen Hütten für das zweite im Bau befindliche, kleine Camp.  Da könnte ich mich ja verstecken, einen Moment überlege ich ob ich den Berg runtergehen soll,  um Elefanten in Lakipiaganz nah dran zu sein am Elefantenbadeplatz am Fluss.  Aber ich habe nur Flipflaps an den Füssen und so ganz wohl ist mir nicht dabei,so ganz allein und mit den vielen Jungtieren bei den Elefanten ( Hans-Peter ruht sich im Zelt aus), deshalb bin ich mal vernünftig und  lasse es sein.  Nach der Mittagspause fahren wir wieder zu den Wildhunden, die auch noch ganz in der Nähe sind wo wir sie am Morgen verlassen haben, doch ohne die Antenne wäre es schwer gewesen, sie im Busch zu finden.  Diesmal sind noch vier andere Gäste in einem 2. Fahrzeug  dabei, die extra wegen einer Fotosafari bei den Wildhunden für 1 Woche hergekommen sind.  Sie können es kaum fassen: Schon bei der ersten Pirschfahrt die Wildhunde zusehen, eine der Frauen weint vor Glück. Das kann ich verstehen, so ging es mir auch beim ersten Treffen. Die Hunde begrüssen sich in typischer Wildhund-Art heftig mit lauten Fiepen, Maullecken und Übereinander-Springen, damit bringen Sie sich auch in Stimmung für die Jagd. Außerdem ist die Wildhund-Begrüßung besonders lang wenn ein Weibchen trächtig ist, es dauert mehr als  5 Minuten, genau wie ich vermutet hatte. Dabei macht das trächtige Weibchen nicht unbedingt mit, sondern ruht sich noch aus.  Die Kameras klicken unentwegt und dann machen sich die Hunde auf die Jagd, diesmal  im dichten Busch, wo wir ihnen nicht folgen können.
Heute Abend hat man für uns ein ganz spezielles Busch-Dinner geplant heißt es, ich hatte eigentlich auf einen richtigen Tisch gehofft und ich  weiß wie kalt es hier nachts werden kann. Daher bin ich nicht begeistert vom Busch-Dinner, doch Hans-Peter meint:  Lassen wir uns überraschen. Und die Überraschung ist gelungen:  Wir sind am Staudamm, es gibt ein Riesenfeuer, es ist auch gar nicht kalt und Annabelle hat lauter Köstlichkeiten aufgebaut für uns.  Steve hat noch keinen Namen für das kleine Camp am Fluss, daher schlage ich Ihm Elephant Bathroom Camp vor. Er grinst,  ist aber nicht so ganz überzeugt.  Als ich ihm erzähle das die Elefanten ihr Bad hinter den Bäumen neben den neuen Hütten nahmen, sagt er ich hätte doch runtergehen können und mich da verstecken.  Nächstes Mal...  Zum Abschluss machen wir eine Nachtfahrt zurück ins Laikipia Wilderness Camp.  Im Outdoorbad sehe ich eine hübsche, recht große Maus oder einen Bilch mit buschigem Schwanz unter der Zeltdecke verschwinden, dann fallen wir in unser Bett und schlafen wunderbar beim Mondlicht und den vielen Stimmen aus dem Busch.  Auch das Tierchen mit dem buschigen Schwanz turnt noch unter dem Zeltdach herum, es jagt da sicher nach Insekten. Gegen Morgen höre ich das rauhe Rufen eines Leopardenweibchens.  Ist das schön wieder im Busch zu sein.

Fazit  Laikipia Wilderness Camp: Das Camp und die Inhaber halten was sie versprechen, eine authentische Wildniserfahrung in einer sehr guten Gegend des Laikipia Hochlands. Die Guides hier sind absolute Spitzenklasse auch bei den Safaris zu Fuss. Einer der besten Plätze um fast garantiert Afrikanische Wildhunde zu sehen. Nur für die Wildhunde herzukommen wäre schade, das Camp hat soviel mehr zu bieten, zum Beispiel sehr gute Elefanten-Begegnungen und Fuss-Safaris  Den absoluten Luxus darf man hier nicht erwarten, doch die fünf Safari-Zelte sind bequem ausgestattet, es gibt immer heisses Wasser für die Duschen, und das Essen ist wirklich gut, ebenso die Betreuung durch die Inhaber Annabelle und Steve. Für Kinder gut geeignet da die Inhaber selbst kleine Kinder haben und die Hochlage als malariafrei gilt. Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis für Laikipia.

Laikipia Elefanten am Fluss

11. März 2014: Südliche Masai Mara, Enkewa Camp: Im Schwarzwald mit den Löwen.. 
Da wir heute um 9 Uhr von Nanyuki in die Mara fliegen heißt es früh aufstehen um 5.45 Uhr, kleines Frühstück, Abschied und dann Rückfahrt.  Besser wäre es gewesen ab dem kleinen Airstrip auf Loisaba zu fliegen dann hätten wir eine PirschfLöwe, Enkewa Camp Masi Maraahrt auf dem Weg gehabt, doch das wussten wir aber vorher nicht und der Flug war nicht mehr umbuchbar und auch teurer. So werden wir an der Brücke dem Taxifahrer übergeben, der für meinen Geschmack zu viel quasselt so früh am Morgen. Der Verkehr ist mir auch zuviel um Nanyuki, ich war mehr auf Busch eingestellt .  Na gut in Nanyuki am Flughafen gibt es Cappucino, was meine Laune sofort wieder hebt.  Wir warten auf die Maschine und die wird auch ziemlich voll, so das wir einen Rundflug in der Mara haben mit 2 Stopps bevor wir da sind.  Doch es ist immer wieder ein Genuss über die Mara zu fliegen: Der Fluss mäandert sich durch die Landschaft, dahinter das Riffgebirge und überall kann man schon die Tiere sehen, Elefanten, Büffel, Antilopenherden und Giraffen sind auch aus der Luft gut zusehen. Nach dem 2. Stopp ruft dann jemand meinen Namen hinten im Flieger, überrascht drehe ich mich um, da lacht mich ein smarter, dunkelhaariger Kerl an: Hello I am Jose. ( Ups, genau mein Beuteschema.) Die Überraschung ist gelungen. Jose ist der Besitzer des Enkewa Camps zu dem wir heute reisen. Er war in Kiwayu  zum Segeln  und ist nun zurück um uns persönlich das Camp und das Gebiet  zu zeigen.  Bei Ankunft am Keekerok Airstrip ist auch schon sein Fahrer und Guide da und Jose übernimmt das Steuer des Landrovers. Es ist 11 Uhr und er macht sofort eine Pirschfahrt mit uns entlang des Black Forest, das ist die Bedeutung des Masaiwortes Kekeerok.  Also sind wir nun im Schwarzwald.  Ein ganzes Löwenrudel mit 12 Tieren  liegt schlafend im Gebüsch, einer der halbwüchsigen Löwen ( für die ich ein Faible habe)  hat seinen Kopf in einer Astgabel geparkt, was nicht wirklich bequem aussieht, aber Katzen sind halt eigen. Auf dem Weg aus dem Park kommen wir in eine große Büffelherde, ich überschlage an die 300 Tiere. Wer will da im März noch in die Serengeti ? Strausse, Giraffen und Zebras, Impalas alles sehen wir noch, wir queren einen Fluss der recht viel Wasser hat, hier ist definitiv Schluss für die Minibusse.  Bei Ankunft im Camp bin ich platt: Die 5 ZeBüffel, Enkewa Camplte liegen gemütlich hingekuschelt  auf einer kleinen  Lichtung mitten im Wald, man geht auf kurzem Gras durchs Camp. Wunderschön. Genau wie die Zelte die gross und sinnvoll eingerichtet sind, kleines Nebenzelt mit Couch, Garderobenständer, gutes Licht und Doppelwaschtisch und Innen-Duschkabine mit Eimerdusche.  Es gibt ein  schönes Messtent mit vielen Büchern und Sofas am Flüsschen. Man erwartet uns dann auch zum Essen, Marta, die Managerin ist auch da und begrüsst uns sehr nett, heute sind wir die einzigen Gäste.  Der Kellner fragt wie wir unser Steak haben wollen, was im Busch eher ungewöhnlich ist. Meist bekommt man alles  Fleisch gut durch. Verwundert blicke ich Jose an, der sein Steak “raw” bestellt, was ich ihm sogleich nachmache und Hans- Peter auch.  Die Vorspeise ist eine Art Tapateller mit lauter Leckereien, die wir alle verputzen  und dann kommt ein Rinderfilet in Top Qualität mit Kartoffelbrei und gutem Gemüse. Schon wieder sind wir überrascht. Es stellt sich heraus das Jose aus einer mallorquinischen Gastronomiefamilie stammt, und sich vor einigen Jahren in Kenia verliebt hat, das Camp hier hat er selbst aufgebaut. Man merkt sofort hier ist  jemand nicht nur mit Herz und Seele dabei, sonder er hat auch noch Ahnung wie man Gäste bewirtet. Für den Nachmittag und den nächsten Morgen hat er dann auch viel vor mit uns, er will uns das neue Bush Camp zeigen,  natürlich ganz viele Tiere , vielleicht einen Leoparden im Schwarzwald  und wir sollen an den Wasserfall laufen.  Nach dem Nachtisch sind wir richtig vollgefressen, duschen im Zelt, das Wasser aus der Eimerdusche hat die perfekte Temperatur, und ruhen uns etwas aus. Leider bewölkt es sich und sieht nach Regen aus. Den  High Tea lassen wir heute dankend ausfallen. Wir fahren mit Jose und zwei netten Guides zum Wald, zu dem Black Rocks, wir sehen Elefanten, Giraff Safarizelt im Enkewa Campen, einen Steenbock, eine Löwin  die im Gebüsch verschwindet, weil es regnet. Etwas weiter treffen wir eine Hyäne beim Frühstück. Der Hyäne macht der Regen eher nichts aus, sie ist mit ihrer Mahlzeit beschäftigt, bringt das Antilopenbein dann aber vor uns in Sicherheit; unnötigerweise: Ich bin noch immer satt vom Lunch. Da der Regen den Weg aufgeweicht hat, fahren wir zum Wasserfall und wir klettern da ein bisschen rum, ich bin eher vorsichtig auf den nassen Steinen doch die Guides haben immer eine helfende Hand.  Jose erzählt, das Sie hier oft die Gäste baden lassen, dazu  sind nicht die richtigen Temperaturen heute. Ein wilder Platz, außer uns ist niemand da, nur eine Herde Elefanten  ist auf der anderen Seite am Bergkamm zu sehen, es sind bestimmt 60 Tiere. Ein wirklich phantastischer Platz, ich gebe Jose, recht der es als einen seiner Lieblingsplätze bezeichnet.  Der Bruder von Marta und ein Freund, beide aus Spanien sind auch dabei, sie waren im Bush Camp und sind begeistert von der Mara. Auf der Nachtfahrt zurück sehen wir noch 2 Fenneks, Bat eared Fox und einige  Schakale.  Die Spanier sind dann auch beim Abendessen dabei und es wird lustig, einer der beiden ist aus Barcelona und wir alle grinsen als er das sagt: Das ist nur was für Kenner der Uralt-Comedy mit John Cleese: Faulthy Towers. Die Spanier sind auch Fans derselben und geben ein paar Gags zum Besten!  Zum Abendessen gibt es Viktoriabarsch den ich aus verschiedenen Gründen nicht mag und deshalb abbestellt habe.  Ich bekomme eine riesige  Gemüse-Käse -Crepe.  Jose, der neben mir sitzt und sich nur die Suppe bestellt hat, bietet an mit mir die Portion zuteilen, was mir sehr recht ist, dann muss ich mich nicht aus Höflichkeit überfressen.  Diese familiäre Atmosphäre am Tisch gefällt uns sehr gut, hier könnte ich es länger aushalten.  Der Regen hat wieder begonnen und es wird trotz Cordhose und Jacke frisch. Der Nachtisch beendet das Mahl und wir gehen mit dem Guide zum Zelt.  Hier erwartet uns eine kuschlig-warmes Bett mit Wolldecken und Wärmflasche, ist das schön. Es gibt ein Konzert von Baumfröschen und anderem nachLöwen, Masai Marataktivem Getier was sich am Flüsschen herumtreibt.

12. März 2014:  Masai Mara Enkewa Camp: Morgens weckt man uns mit Tee und Cafe und ein paar Keksen  im Zelt, es ist noch dunkel. Aber man hat noch viel vor mit uns und man sollte sich morgens sputen, sonst verpasst man das Beste.   Auf dem Weg sehen wir einige Minibusse die aus der Keekeroklodge ausschwärmen wie ein Bienenschwarm, doch wir nehmen einen anderen, unbefestigten Weg der durch den Fluss führt.  Der Regen hat aufgehört, die Sonne kommt hervor und wir treffen bald auf 2 Löwenbrüder, die sich nach einer Trennung herzlich auf Katzenart begrüssen.   Eine Gruppe von 6 Straussen ist auch schon unterwegs. Die Gepardendame Rosa und ihr  halbwüchsiger Sohn nutzen die Sonnenstrahlen um ihre Fellchen zu trocknen, es wird sich geräkelt und geputzt, von uns sind Sie nicht gestört, andere Autos sind hier keine.  Jose fährt uns auf einen Bergkamm mit Blick zum Sand River und Tansania ist nur ein paar Schritte entfernt, wir überqueren mal kurz die grüne Grenze. Es ist sehr grün hier, was dem  Regen der  seid Januar immer mal wieder kommt, zu verdanken ist. Das Frühstück was man mitgebracht hat ist eher einfach,  das kommt mir  Spanisch vor. Doch der Traumausblick macht das wieder wett und vor allem die Begeisterung mit derEnkewabush Camp, Gepard Jose uns alles zeigt und erklärt.  Dann fahren wir noch zum Enkewa Bush Camp was in der Masai Mara Reserve liegt und auch hier muss ich sagen: Ein schöner Platz. Das Camp liegt auf einer Insel  mit vielen Bäumen und Palmen, den das Flüsschen mit einer Schleife hier geschaffen hat, man fühlt sich fast wie im Okavango, ich denke:  Hier müsste man Baumhäuser  oder -Zelte haben.  Bisher gibt es nur 3 Zelte und ein Messtent, was das Camp zu einem sehr exklusiven Platz macht. Ja, Jose sagt auch er habe Baumhäuser im Plan, aber es gäbe halt  Auflagen bezüglich der Höhe.  Dann fährt er uns zurück ins Enkewa Camp, Jose zeigt uns noch alle Autos die er ganz besonders umbauen lies.  Wir packen unsere Taschen zusammen,  verabschieden uns von Jose und Marta, die ein wirklich gutes Team sind,  und die Guides  fahren uns zum nächsten Camp.  Letzte Pirschfahrt auf dem Weg dorthin... es gibt immer noch  viel zu sehen.
Fazit: Das Enkewa Camp ist für uns eine echte Entdeckung, ein Super-Preis-Leistungsverhältnis und ein schönes Gebiet,  auch Pirschfahrten in der Reserve sind lohnenswert,  denn Jose und die Guides wissen genau wo es viele Tiere gibt und wenig andere Autos. Ein extra Lob für das Essen und die sehr gute Betreuung sowie die Ausstattung der Zelte und Fahrzeuge. Man möchte wiederkommen ins Enkewa-Camp..

Hier geht es mit dem Masai Mara Reisebericht zu Cottars 1920  und Entumoto weiter