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Reiseberichte aus Afrika

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Reisebericht unserer Gäste von der Safari im Mara Enkewa Camp im September 2015

Zum Weinen  schön - unser Traum von Afrika: Great Migration und Big Five
Bereits bei der ersten Reise 2013 nach Kenia, zusammen mit der Zoologin Sylvia Rütten, haben wir uns mit dem Afrika-Fieber infiziert und die Sehnsucht nach der Mara,  ihrer unglaublichen Tierwelt und den Menschen die dort leben kewa-maraben, haben uns zum Wiederholungstäter im September 2015 gemacht. Diesmal wollten wir die einzigartige Tierwanderung hautnah erleben. Wir haben uns von Sylvia die perfekte Zeit und die besten Camps für diesen Traum empfehlen lassen. Auf ihre langjährigen Erfahrungen konnten wir bauen.
Das uns bereits bekannte Macushla House bei Ankunft und das Ngong House vor dem Rückflug haben wir wieder gewählt. Auch die Inlandsflüge mit Safari Link sind sehr gut. Nur beim Hinflug hatten wir einen kleinen Zwischenstopp.  Aber kein Problem. Im Gegenteil. Einen anschließenden Zehn-Minuten-Flug bei geringer Flughöhe ist schon eine tolle Einstimmung auf die Landschaft und ihre Bewohner. Nur die 15-Kilo Gepäckgrenze pro Person nehmen sie sehr genau. Wir hätten auf Sylvia hören sollen. Sie hatte uns im Vorfeld schon gewarnt. Die Reisentaschen waren unter dieser Grenze. Das Handgepäck aber wurde mitgewogen und so mussten wir uns in aller Kürze von einigen Dingen verabschieden und dem Fahrer von Cheli & Peacock zur Aufbewahrung anvertrauen.
Enkewa Camp: In dieses Camp haben wir uns sofort verliebt. Es liegt in einer tollen Landschaft. Weite Ebenen bis zum Horizont.  Die Zelte sind sehr sauber und äußerst gepflegt. Der Inhaber José ist warmherzig, sehr gastfreundlich und zu dem ein sehr, sehr guter Guienkewacamp-masaimara_0004de. Mit ihm Daniel und einem weiteren Fährtensucher haben wir einen Glückgriff gemacht. Salomon, dem die Küche anvertraut ist, zaubert jeden Tag ein Enkewacamp Masai Mara Safarihervorragendes Menü aus seiner kleinen Küche. Wie er das macht, ohne all die Küchenmaschinen, bleibt sein Geheimnis. Chapeau! Frühstück und Lunch im Bush. Alles ganz liebevoll gestaltet. Unvergesslich auch unser Sundowner an der tansanischen Grenze. Ein Ausflug zum Wasserfall und abends am Lagerfeuer einen Gin Tonic. Das Afrika-feeling ist unbeschreiblich.
José und sein Team haben für uns die seltenen Nashörner, unzählige Löwen (beim Schlafen, beim Spielen, mit den Jungen, am Riss und sehr verliebte), einen Geparden-Junggesellen, eine Gepardin mit drei Welpen und eine mit ihren Kleinen beim Jagdversuch, einen prächtigen Leopardenmann und eine Leopardin mit ihrem Nachwuchs gefunden. Riesige Gnuherden, Elefanten, Büffel, Giraffen, Antilopen, Vögel, Geier, Hyänen, Schakale, Zebras und alle übrigen Savannenbewohner sind vor unsere Kameras gelaufen. Die Big Five waren festgehalten und wir waren erst mal zwei Tage unterwegs.
Crossing, meinte José, dafür wäre jetzt ein guter Tag. Tausende Gnus und viele Zebras unterwegs zum Talek River. Daniel brachte uns für dieses Spektakel an den perfekten Ort. Im Talek gibt es zwar keine Krokodile, aber die Gnus, warum auch immer, waren sehr nervös. Vor und zurück im Wechsel, aber nach zwei Stunden sagt ihr Instinkt - jetzt los! Unzählige springen ins Wasser. Von hinten kommen immer mehr und schieben nach und nach. Zebras trauten sich auch und so kamen wir 20 Minuten nicht aus dem Staunen heraus. Unbeschreiblich!
Wir haben in diesen vier Tagen so viel erlebt, gesehen und Spannendes erfahren. Ein letzter Gamedrive zum Übergabeort an den Fahrer von Mahali Mzuri. Der Abschied viel uns ziemlich schwer.

Mahali Mzuri: Das Olare Motorogi Schutzgebiet ist landschaftlich anders. Viele Dornbüsche, felsiger und verlangt deshalb von den Fahrern viel Können. John und Francis unsere Guides haben das super gemeistert. Mahali Mzuri bedeutet: Ein schöner Ort. Dem können wir nur zustimmen. Die Luxuszelte sind ein Traum, das Essen hervorragend und der Manager kümmert sich sehr engagiert um das Wohl seiner Gäste. Buschfrühstück am Hippo-Pool, Mittagessen wenn die Dickhäuter an uns vorbeiziehen, das ist schon ein magischer Moment. Die Lieblingsplätze der Löwen, das Versteck der Leopardenmutter mit ihren zwei Jungen, große Giraffenherden, Vögel und Elefanten. All diese Tiere haben sie für uns entdeckt. Die tollste Tierbeobachtung war aber ein friendly dinner. Ein Gepard und eine Hyäne teilten sich ein Gnu. Die Sonne war schon untergegangen aber John packte ein Speziallicht aus und beleuchtete die Szenerie. Ein unbeschreibliches Erlebnis. Auf dem Rückweg ins Camp noch einen Blassuhu zu sehen war bezaubernd. Die Tage bisher waren perfekt, alles andere ist Zugabe. Aber was für eine!
Das Crossing am Mara River. Über vier Stunden haben wir geduldig darauf gewartet. Das Mittagessen haben wir im Geländewagen gegessen, um ja nichts zu versäumen. John und Francis entdeckten im Gebüsch gut getarnt eine Löwin, die das Geschehen genau beobachtete. Tausende Gnus in ihrer Nähe, der Tisch für sie war somit gedeckt. Der Mara River ist Hippo und Krokodil-Terrain und die Tiere noch nervöser als sonst. Wieder ein Hin und Her der Herde. Es gibt kein Leittier welches das Kommando übernimmt. Es reicht eine Windböe oder eine Bewegung im Wasser und alle Tiere weichen zurück. Aber irgendwann kommt dann der Startschuss. Die ersten Tiere springen ins Wasser, andere sind noch unsicher und diese Konfusion nutzte unsere Löwin zum Angriff. Wie von John vorhergesagt, tauchte sie plötzlich zwischen den Felsen am Ufer auf und holte sich dort ihren Anteil. So viel Beute vor ihren Augen. Wie im Schlaraffenland. Die restlichen Gnus haben es unversehrt ans andere Ufer geschafft. Auch die Nachzügler.
Auch diese Tage vergingen viel zu schnell und wir mussten Abschied nehmen. Auch von Familie Hyrax (Buschschliefer), die unter unserer Terrasse wohnte. Kein Tag, kein Tier und kein Gamedrive gleichen dem anderen. Auch nach über 60 Löwen können wir uns nicht sattsehen. Wenn man die Großkatzen im Rudel oder mit den Kleinen, ihren sozialen Umgang miteinander, der Leopardenmama und die Fürsorge für den Nachwuchs oder die Ruhe der grauen Riesen und mit welcher Leichtigkeit sie sich durch das Gelände bewegen beobachtet, so ist das alles sehr bewegend. Zum Weinen schön!
Liebe Sylvia, vielen Dank für die perfekte Organisation und die Auswahl der Camps. Auch dafür, dass Du unsere Vogelbilder gesichtet und zugeordnet hast. Das Afrika-Fieber brennt weiter und somit gilt für uns: Aller guten Dinge sind drei.
Jambo von Gerti und Hans