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Safari - Safari

Reiseberichte aus Afrika

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kenia- Safari in Meru

25. Februar 2012: Elsas Kopje:  Mit George Clooney bei den Löwen
Heute morgen: Ein Traumfrühstück mit Cappucino, ich erstehe noch einen schönen Kikoi für Hans, der heute Geburtstag hat,  dann bekomme ich eine Pirschfahrt der Spitzenklasse von meinem Guide Joe.  Wir sehen auch ein Nashorn was direkt vor dem Auto herläuft und Spuren von Löwen. Viele schöne Vögel und einige Büffel kreuzen unseren Weg. Elsas Kopje Meru Kenia
Um 11 Uhr bin ich in Elsa Kopje, meine 4 Freunde  erwarten mich in bester Laune , Hans und Wolfgang sind frisch rasiert, stilecht im Kikoi gewandet und Petra strahlt mit geföhnter Löwenmähne, auch unsere Evi ist froh: Sie haben wunderbare Zimmer bekommen und schon viel erlebt gestern, heute morgen ein Buschfrühstück.  Ich habe einen  Guideroom, der ist aber auch sehr schön, nur etwas kleiner und die Managerin Joules macht einen sehr kompetenten Eindruck und kümmert sich gut um uns.  Nach dem Mittagessen ruhen wir aus am Pool, geniessen den Traumblick und die Ruhe. Besonders gut gefallen allen die putzigen Felsenklippschliefer (Verwandte der Elefanten) die überall wohnen, manchmal auch in die Häuser hineinkommen, weil Sie da sicher sind vor Raubvögeln. Auch in der Hütte, wo die Ladestation für Akkus ist, haben sie sich eingerichtet. Sie geben immer wieder gute Photomotive ab. Um 16 Uhr gehen wir mit unserem Guide George auf Pirschfahrt. George hat eine Zahnlücke sowie einen starken Silberblick auf dem linken Auge, das tut seinem Ego keinen Abbruch, er ist sehr souverän und charmant, gut gekleidet, damit hat er bei mir gleich seinen Namen weg: George Clooney. Bei der Ausfahrt aus dem Camp sehen wir 2 Mini-Buschbabys im Baum, die wohnen da schon seid Jahren. Wir treffen viele Zebras, eins davon ist lahm und hat ein dickes Knie,  Elefanten, auch ein ganz alter Elefantenbulle, er lässt uns ganz nah ran. Unzählige Wasserböcke gibt es, und wieder viele Somali-Strausse mit blauen Beinen, sie haben Junge dabei.  Hans weht es beim Fahren mal wieder meinen langen Schal ins Gesicht und er grinst : Oh je, das gibt aber eine schlechte Bewertung...
Und am Fluss sind viele Gazellen und Paviane, eine Herde wilde Elefanten, dann in einer Linkskurve, mitten auf der Strasse liegt eine Löwin mit Jungtier: Wir rufen Stop, sonst wäre Clooney wohl weitergefahren, die hat er nicht gesehen, was kein Wunder ist. Die Löwin ist sehr entspannt, und unser George sehr aufgeregt, das wir Löwen gefunden haben. Die Löwin steht auf und ruft nach ihrem Gefährtinnen, das Junge macht es ihr nach. Ich filme das, leider vergesse ich das Mikrofon einzuschalten. DMeru Nationalpark Keniaann gehen beide zum Fluss hinunter und trinken, George fährt hastig hinterher,  sie ist so nah das wir sie anfassen könnten (Bitte: Bloss nie versuchen!!), wir bremsen ihn in seinem Tatendrang. Dann ruft er über Funk seinen  Kollegen, was Evi gar nicht gefällt: Das sind unsere Löwen! Aber die Löwin hat eh genug von uns und verdrückt sich in die Büsche. Wir sehen (Clooney wohl nicht)  links noch 2 schöne Kingfisher und fahren zum Sundowner, es gibt Dawas mit viel Honig. Leider hat es jetzt Petra erwischt, es ist wohl der Kreislauf, ihr ist übel und Sie muss spucken, die Arme. Wir fahren zurück.  Beim Abendessen bleibt Petra  im Zimmer und wir feiern zu dritt den Geburtstag von Hans: Die Kellner singen, tanzen und es gibt eine kleine Torte, dann gehen alle früh ins Zimmer um da den Ausblick, den Mond und die Symphonie der afrikanischen Nacht zu geniessen. Morgen reisen wir ab, an den Strand. Ich höre die halbe Nacht Löwen und Hyänen, die streiten wohl um eine Beute, vielleicht das lahme Zebra was wir gesehen haben...Elsas Kopje hat eine ausgesuchte, schöne Lage und Stimmung, es hat mir wieder gut gefallen.

26. Februar 2013: Abschied von den Löwen und per Anhalter durch die Galaxis...
Heute morgen sind alle fit und froh, nach dem abwechlungsreichen Frühstück packen wir, ich kaufe für den daheimgebliebenden Mann ein neues Safarihemd mit dem Elsa Löwenlogo, spende 2 Sack Zement für die Schule und um 8:45 Uhr fahren wir los zum Airstrip, pirschend, mit dem gutgelaunten Clooney. Er sucht und findet: Frische Löwenspuren  im Sand des Weges, ich kann sie noch riechen, die Katzen , die haben Duftmarken gesetzt. Anhand der Spuren sieht man das es ein grosser Löwenmann mit Weib und Kind war, sie sind auf dem Weg zum Wasser. Wir folgen der Spur.. Im Fluss verlieren wir die Spur und leider müssen wir jetzt zum Flieger. Am Airstrip erklärt mir die Beamte des KWS das ich noch für gestern Parkgebühren zahlen muss, obwohl ich nach 10 Uhr gar nicht mehr im Park war.   Das ärgert mich, aber die lässt sich nicht auf eine Diskussion ein, das Tickets immer 24 h gelten  und ich zahle die 65.- US $  an die sture Beamte.  George strahlt beim Empfang des Trinkgelds und wartet bis wir abfliegen, er winkt uns aus dem Auto nach.  Hoffentlich lässt er mal seine Augen richten, dann ist er noch besser.  Wir bekommen noch einen guten Blick über den Park in dem kleinen Flugzeug der Air Kenya, aber schnell schwindet die Freude bei mir, der Flug wird sehr holprig und das mag mein Magen gar nicht, ich lege mich so flach in den Sitz wie es geht . Den anderen gehts gut, zum Glück. Am Wilson haben wir etwas Wartezeit und gehen in den Coffeshop im 1. Stock, da gibt es gute Snacks (grosse PortionenInsel lamu shella !) und prima Cafe. Appetit wieder da! Um 15 Uhr fliegen wir mit einer Dash nach Lamu, das ist ein ruhiger, schneller Flug, in einer guten Stunde sind wir  gelandet. Nach einem schönen Rundflug über Lamu, Lamustadt und das Litoral mit den Mangroven (im Flugzeug rechts hinsetzten!) landen wir auf Manda.  Hier ist es richtig warm, beim Ausstieg schlägt uns feuchte Luft entgegen.  Die übliche Katzenparade wartet auch schon sowie unser Bootsmann. Er lädt unser Gepäck auf einen Handwagen und wir laufen zum Bootssteg. Autos gibts hier keine, kein Lärm, kein Gestank.  So anders als in Mombasa. Wir besteigen ein Motorboot und fahren über den kleinen Meeresarm in Richtung Lamustadt und da an der Küste enlang. Wir treffen Fischerboote und Barkassen, alle winken freundlich und lachen, ich liebe Lamu. Am Jetty erwartet uns das Personal vom Palmhouse und trägt unser Gepäck durchs Dorf, ein kurzer Weg zum Haus, überall sehe ich bekannte Gesichter, die uns willkommen  heissen: Welcome back. Viele Männer tragen die traditionellen arabischen Kleider oder auch Kikois.  Für mich ein gewohnter Anblick, auch Petra und Wolfgang waren schon mal mit uns hier, Eva und Hans sind weitgereist und bekommen keinen  Kulturschock beim Anblick von Männern in Kleidern. Es sind wenige Touristen da, es ist ruhig im Dorf.  Im Palmhouse erwartet uns meine Freundin Angelika, die Managerin und zeigt uns nach einem frischen Saft das grosse Haus,  überall geht der Wind durchs Haus, alle Zimmer haben ein eigenes Bad, ich lasse meine Gäste aussuchen in welches Zimmer sie wollen. Im 3. Stock gibt es eine riesige Dachterrasse mit Sitzbänken, Polstern und einer Hausbar. Hier ist es angenehm windig und ruhig. Wir blicken aufs Meer und über das kleine Dorf bis in die Sanddünen... traumhaft.
Allen gefällt das Haus und da wir uns so gut verstanden haben, sind alle froh das wir hier gemeinsam wohnen, wir sind etwas müde von der Reise und gehen duschen. Das Essen für heute Abend wird schon gerichtet: Wirklich frischer Fisch, der war heut Nacht noch im Meer,  der Koch ist schon eifrig am Werkeln in der Küche im Erdgeschoss. Ausser der Küche ist unten ein Wohnraum mit Palme und eine Essecke. Wir beschliessen noch kurz an den Strand zugehen zum Abkühlen; die Abendstimmung aufsaugen und vielleicht ein Sundowner an der Bar... Irgendjemand schrieb mal, das Licht an in der Peponi Bar um 5 Uhr nachmittags wäre so wie in der Bar am Ende des Universums.. ( Per Anhalter durch die Galaxis). Besser kann man es nicht beschreiben, es ist eine besondere Stimmung.  Und das Publikum an der Bar da sieht manchmal so aus, als käme es von einem anderen Stern.  Auch Hans und Wolfgang gehen im Kikoi, wir fallen schon gar nicht mehr auf. Es werden dann doch eher 2 Gin Tonics, ( wegen den Mücken ) und wir laufen in der Dämmerung zurück zum Haus, wo schon exotische Düfte aus der Küche wehen.  Man erwartet uns und wir geniessen Suppe, Fisch, Reis und scharfe Saucen. Petra unser Veggie, bekommt Gemüsecurry. Limonen- Eis hat man auch gemacht, hier ist alles frisch und handgemacht, besser gehts nicht. Auf der Dachterrasse später, der Sternenhimmel ist gigantisch, die Luft mild, eine kleine Brise kommt vom Meer,  da schlafen alle fast schon ein... Ja dann aber ab ins Bett! Lala salama. 

27.2.2012: Shella im Palmhouse: Der Iman ruft und die Schildkröten schlüpfen
Ich wache früh auf, in der Moschee ruft man kurz nach 5 Uhr zum Gebet, das wird hier noch unplugged gemacht, was für ein melodischer Gesang, ich liebe diese Stimmung, ein bischen bleib ich noch liegen.. dann ist es hell. In der Küche ist noch niemand, ich mache mir einen Tee.  Da kommen auch Hans und Wolfgang schon die Treppe runter, Pfeifchen und Zigarette werden angezündet im Wohnraum, sie wollen ihre Frauen nicht stören, die noch schlafen.  Der fleissige Hausboy  trifft ein und geht in die Küche, er beginnt Frühstück zu richten, frischer Maracujasaft läuft im Mixer, der Caffeduft weckt dann auch Evi und Petra die herunterkommen. Es wird schon warm beim Frühstücken, morgen werden wir das auf der Dachterrasse probieren. Wir lassen es langsam angehen, alle wollen mal an den Strand, das Dorf erkunden und ich muss natürlich die Katzen besuchen, der Hausboy kocht bereits für Sie. Der Koch wird mit Einkaufsgeld ausgestattet und unsere Wünsche für heute besprochen,  zu Mittag wollen wir nur Spagetti und Salat, am Abend werden wir mal die grossen Krabben probieren, die in den Mangroven leben.
Bei den Katzen im Hafen bietet sich ein Bild des Jammers,  alle sind sehr dünn und ausgehungert, wenn wenig Touristen da sind wird auch nicht viel Fisch gefangen, da haben die Fischer auch wenig übrig.  Die Katzen erkennen mich wieder und laufen freudig miauend auf mich zu, mein Topf mit den Fischspagetti ist bald leer, zurück im Haus bestell ich jetzt ein paar Kilo Hackfleisch zum Kochen vom Markt.
Am Peponi treffe ich Famau von Turtle Trust, er fragt ob wir Lust haben heute nachmittag zum Schildkrötenschlüpfen nach Manda zu fahren. Da bin ich sicher, das meine  Freunde das machen wollen, ich sage spontan zu. Um 4 Uhr sollen wir am Peponi sein, etwas früher wegen der Schuhanprobe. Alle sind begeistet und machen mit. Im Peponi gibt es dann ein grosses Treffen: 34 Leute fahren mit, das sind wohl alle Touristen die im Augenblick da sind. Die Schuhanprobe dauert dann auch, ich habe meine eigenen Surfschuhe, aber die meisten Frauen brauchen ziemlich lange bis das passende Paar gefunden ist. Die Männer grinsen. Dann gehts los: Mit 3 Booten fahren wir über nach Manda, es ist windig und gar nicht mehr heiss. Im Kanal fahren wir dann langsamer und dann gehts immer weiter in die Mangroven hinein. Die sind der Kindergarten für die Fische und Krabben, die finden Futter, ScInsel Lamu Mangrovenhutz und Ruhe hier. Ausserdem puffern die Mangroven Stürme ab und Springfluten, sind also wichtiger Bestandteil des litoralen Ökosystems.  Das letzte Stück müssen wir laufen durch den Mangrovenschlamm, deshalb die Schuhe. Dann gehen wir einen sandigen Weg zum  Strand auf der wilden Seite der Insel, den Turtlebeach, da kann man nicht mit dem Boot anlanden. Auf dem Weg lesen wir Tier-Spuren, die Paviane waren hier, Löwen und Leopardenspuren hab ich ein Andermal entdeckt, diesmal nicht. Odo, ein dürrer Somali-Typ mit vielen Kindern und wildem Blick, ist Ziegenhirte und ehemaliger Wilderer. Er betreut jetzt die Gelege und führt uns hin. Die Jungs vom Turtletrust erklären begeisert ihre Arbeit, ziehen Einmalhandschuhe an und graben ... dann kommen auch schon die ersten Babys der Celonia mydas hervor... und laufen Richtung Wasser. Wir machen den Weg frei und begleiten die kleinnen Schildkröten, so können Winkerkrabben und Vöge sie  nicht angreifen.  Auf dem Weg prägen sich die Schildkröten den speziellen Geruch des Strandes ein, um irgendwann selbst hierher zurückzukommen zur Eiablage, deshalb soll man sie nicht ins Wasser tragen. Im Wasser drohen dann neue Gefahren und Räuber, nur ein Bruchteil wird überleben. Zurück im Dorf, der Rückweg im Boot war kühl, jetzt müssen alle heiss duschen und ich muss noch die Katzen füttern. Ein kleiner dürrer Kater, ca. 7 Wochen alt, der am Auge operiert wurde, fällt mir besonders auf, der ist ängstlich, ausgehungert und schreit erbämlich. Keine Katzenmutter in Sicht, die anderen verjagen ihn vom Futter, ich versuche ihn anzulocken abseits des Rudels, aber er hat Angst. Wir treffen uns wieder zum Sundowner in der Bar, die Männer ganz stilecht mit Kikois und Sandalen (ohne Socken - danke !) und gehen dann nach Hause essen. Ein schöner Tag und wir lassen ihn ausklingen auf der Dachterrasse. Ach ja, Hans hat treffsicher die einzige CD ausgesucht die mir auch gefällt: Crosby, Naish and Young.   Danke auch dafür ! Hier gehts zum schönen Palmhouse.

28.2.2012: Wagemutiges Katerchen und das Leben im Dorf
Wir frühstücken auf der Dachterrasse, damit der Hausboy nicht zu oft laufen muss, tragen wir das Geschirr hoch, ein gutes Training 3 Treppen rainsel Lamu Gruppenreise Kenia uf und runter. Die meisten Häuser sind über 3 Etagen weil oben die Sicht am besten und es fast immer windig ist. .Auch heute morgen ist es windig, nach dem Frühstück gehen wir durchs Dorf in die kleinen Geschäfte die manch schönes Handwerk anbieten.  Die Taschen aus dem alten Segeltuch gefallen Petra und mir gut, doch den Preis finden wir zu hoch, das lassen wir.  Die anderen gehen dann zum Strand. Ich muss die Katzen füttern, sie bekommen Spaghetti und Hackfleisch, ich weiss das sie das lieben, auch der kleine Einäuigige kommt gleich, er sitzt mittendrin auf dem Teller und faucht beim Fressen, der tapfere kleine Kerl, aber die anderen verjagen ihn, die sind stärker und sehr hungrig.  Jetzt sitzt er in der Ecke und miaut jämmerlich. Aber fangen lassen will er sich nicht von mir. Es reicht nicht für alle, ich geh nochmal ins Haus um mehr zu holen. Nachmittags ist der Wind so gut, das ich mein altes Surfbrett auspacke, was unterm Beachhouse im Schuppen steht. Ich öffne vorsichtig, den ich habe so eine Ahnung das sich in der grossen dunklen Tasche Mitbewohner eingefunden haben. Und schwupp, da kommen 3 fiepende Rattenkinder heraus und dann die Mutter hinterher. Tut mir leid das ich euch gestört habe, ihr müsst eine andere, katzenfreie Bleibe suchen.  Bis ich fertig bin ist es zu spät, für morgen ist alles bereit. Ich sehe mir noch mit Herbert seine 4 Häuser an, die im Dorf verteilt sind, und bin begeistert von der Ausstattung und dem Ambiente:  Edles Mobilar, Kunst und Bilder überall,  Meerblick von der Terrasse, auf jeden Fall eine schöne Bleibe. Im Fishbone-Haus treffe ich das Künstlerpaar Lili Nalovi und Jesko Willert,  die mir gerne Ihre Arbeiten zeigen: Alte Techniken wie Aquarell, die mir gut gefallen.   Die beiden sind  paar Wochen eingeladen und geben in der Schule Kunstunterricht, die Bilder der Kinder, auf grosser  Leinwand; erstaunlich wie Kinder malen. Die Arbeit der Künstler soll Lamu bekannter machen. Eine Ausstellung findet ihr im Baitil Aman.   Die Häuser sind hier Shella Jahahaus und hier der jährliche Malertreff  Shella:  www.lamupaintersfestival.org

29.2.2012: Ein perfekter Tag am Strand
Heute morgen ist es windstill, ich höre wie Petra beim Versuch sich die Harre zuföhnen flucht, ja das sollte sie lassen, der heiße Föhn bei der feuchten Luft, da bekommt man Schweissausbrüche.. Schweissgebadet erscheint Sie, aber die Haare sitzeinsel-Lamu-gruppenreise-kenian, so schnell gibt Petra nicht auf.  Ich beschließe, das dem kleinen einäugigen Kater geholfen werden muss, auch Petra hat ihn gesehen  und gibt mir Recht. Mit Futter und einem Kikoi den ich über ihn werfe,  schaffe ich es ihn in eine Box zu setzten und er kommt mit ins Zimmer, wo er sich erstmal sattfressen und ausruhen kann. Dann gehe ich zu den anderen an den Strand, wir machen einen schönen langen Strandlauf an den Dünen entlang, schwimmen im klaren Wasser, laufen auf der Sandbank . Mittags essen wir was Leichtes im Haus und am Abend im Peponi. Ich habe Thunfischcarpaccio,  perfektes Rumpsteak,  mit schönem Salaten, das Essen ist  immer noch sehr gut. Unschlagbar, wenn man am Wasser sitzt auf der Terrasse,  mit den Sternen und dem Mond, da wird es immer ein wenig kühl, oft braucht man einen Schal. Nach dem Essen gehen wir in die Bar, die auch draußen ist, mal ein paar andere Leute sehen.  Ich nehme noch was Leckeres mit für den einäuigigen Little Joe, so hab ich den Kater genannt, der im Zimmer wartet, er hat sicher schon wieder Hunger. Er hat sich jetzt meine Reisetasche als Schlafplatz ausgesucht, was soll das noch werden? Anfassen lässt er sich nur wenn er in der Tasche ist, ich stell Sie neben mich aufs Bett, dann ist er nicht allein. Der kleine Katerist sehr gesprächig, er mauzt uns in den Schlaf...

1. März  2012: Ausflug in die Altstadt  und Dhowfahrt
Heute steht Kultur auf dem Programm, wir treffen uns nach einem frühen Frühstück mit meinem Freund Malik, der ein Hotel in der Stadt hat, er will uns die Altstadt zeigen. Alle haben lange Hosen oder Röcke an, in der Stadt herrschen strengere Regeln als im Dorf, wo mehr Touristen wohnen. Wir fahren mit dem Boot und treffen Malik am Jetty, wo schon jede Menge Führer auf Touristen warten.  Doch Malik, der Amerikaner ist,  spricht auch deutsch, das können die anderen uns nicht bieten, und da ist er schon, stilecht gewandet.  Malik, Typ Obama nur älter, stöhnt über die Hitze, wie er das immer tut, und führt uns durch das Gewirr der engen Gassen, wo nur ein Esel durchpasst, Er erklärt uns viel über die Traditionen der Swahili und die Bauweise der Häuser die früher aus Korallenstein und Lehm gebaut wurden. Die Frauen bekommen bei der Hochzeit ein Haus geschenkt vom Mann (Gute Sitte: Sollten, das wir auch einführen!)  und VerwaInsel Lamu Marktndte hatten Übergänge zwischen den Häusern, sodas die Frauen nicht auf die Strasse mussten, um ihre Schwester zu besuchen. Der Markt ist ein Muss, aber wollen wir auch den Fleischmarkt sehen fragt er, augenzwinkernd, Malik ist Veggie wie Petra. Der Eingang und der Gang wird von vielen Lamukatzen regelrecht  belagert, aber kein Swahili würde die Katzen treten, alle gehen um sie herum oder über sie drüber. Da drinnen sieht am viel Fleisch, Blut, Ziegenköpfe, viele Fliegen und es stinkt....  Der Fischmarkt ist kaum anders, Kühlung gibts hier keine, aber der Fisch ist superfrisch und liegt hier nur 2 Stunden bis er weg ist. Malik verhandelt über einen grossen Thunfisch, aber man wird sich nicht einig. 30 € war ihm zuviel, ich hätte sofort gekauft.  Dann gehen wir  in den Gemüsemarkt, das ist netter, wir atmen auf. Hier ist alles frisch und spottbillig, da muss ich auch etwas einkaufen: Passionsfrüchte, Auberginen, Obst, Riesen-Avoados,  Mini-Chillis. Es gibt Gewürze, alle Arten von  Hülsenfrüchten, Reis, alles aus dem Sack. Der Markt ist überdacht, was nicht nur in der Regenzeit ein grosser Vorteil ist. Malik lädt uns noch auf einen Saft zu sich ins Hotel ein und natürlich wollen alle sein schönes Haus und die Zimmer sehen. Mehr dazu hier:  Baitil Ajaib. Malik hat 2 Katzen ich versuche auch den kleinen Joe hier unterzubringen, aber leider das klappt nicht. Wir abschieden uns, gehen durch die Gassen zurück an den Jetty, wo unser Boot wartet. Auf dem Boot atmen wir auf, der Fahrtwind tut gut . Im Insel Lamu  Baitil AjaibDorf gehe die Katzen füttern und zu Angelika, die hat auch keine Idee, was mit dem Katerchen werden soll. Er wurde im Hafen vor 2 Wochen eingefangen weil sein Auge raushing, in der kleinen Tierklinik operiert und wieder freigelassen. So auf sich gestellt, ohne Mutter, das wird er nicht überleben. Aber haben will ihn keiner hier.. Das hatte ich befürchtet, und da ich auf Condor fliege, sehe ich die Möglichkeit ihn mitzunehmen. Ich rufe kurz Zuhause an und gebe  Anweisung ein Ticket für eine Katze in der Kabine nachzubuchen, mein Mann fragt da nicht lange warum (hat eh keinen Sinn) und macht das einfach.  Dann geh ich auch schwimmen und am Strand relaxen, wie man das so macht im Urlaub.. Heute Abend steht noch die Sundowner- Dhowfahrt auf dem Programm für uns, das muss man unbedingt mal gemacht haben. Ich habe eine schöne Mosambique Dhow gechartert, die hat breite Sitzbänke, um die Getränke kümmern wir uns selbst, nehmen wir aus der Peponi Bar mit. Wir segeln bis in die Mangroven, vorbei am Luxushotel Majlis, Richtung Westen nach Ras Kitau,  in die Sonne hinein und sehen sie da ins Meer plumpsen. Alle finden es toll und sehr entpannt nach dem Stadtbesuch. Es ist schon der letzte Abend in Lamu: Wir sind noch lange in der Bar, jeder will noch einen ausgeben,  bis wir endlich essen gehen im Palmhouse.  Unser Koch wartet schon mit dem Essen. Joe schreit mal wieder als ich ins Zimmer komme: Huuunger!  Aber heute werden alle satt, wir haben Fischfilet im Bananenblatt mit Kokos-Chili-Limonen-Sauce. Avocado-Tomatensalat, Schokoladeneis. Dann auf der Dachterrasse noch etwas abkühlen bis wir ins Bett gehen und die Sterne zählen. Traumhaft. 5 bis 6 Tage auf Lamu sind ein Muss. Wer länger bleibt ist glücklich.

Schildkröten-Strand auf Lamu

2.März 2012: Abreise von Lamu mit Little Joe?
Das letzte Frühstück auf der Terrasse, wir haben noch den ganzen Tag Zeit, denn unser Flieger geht spät nach Mombasa, kurz vor 6 Uhr. Das ist gut so, ich hab noch viel zu tun. Surfkram wegpacken, Klamotten packen, Katzen füttern, und die Safarilink will kein Tier mitnehmen, aber: Geht nicht gibts nicht in Afrika, Angelika und Celestine aus unserer Agentur in Nairobi machen Unmögliches möglich und der Chef der Airline  gibt nach hartnäckigen Anrufen eine Sondergenehmigung für Little Joe. Das Condorticket hat Hans-Peter geschickt per Email. Was soll jetzt noch schief gehen? Alles geregelt, dann gehen wir zum Mittagessen ins Peponi. Petra und Wolfgang sind schon mal vor und wollten einen Tisch, aber irgendwie war Carol, die Besitzerin etwas ruppig, weil wir nicht bestellt hatten und unsere Petra mit Recht verärgert. Das muss ich dann ausbügeln, Carol hat im Moment keine Nerven weil wenig Gäste da sind und ihr schottisches Temperament ist etwas bissig, da kann sie schon komisch wirken, obwohl sie wirklich ein guter Mensch ist.. Das Essen dauert lange, ist aber sehr gut, und wir zahlen im Büro unsere Deckel. Little Joe ist noch im Gardenhaus im Bad, damit der nicht so lange in der Box sein muss.  Dann heisst es Abschied nehmen,  immer wenns am schönsten ist. Joe bekommt als Polster ein T-Shirt von Evi in die Box.  Alles ins Boot gepackt und dann fahren wir nach Manda, zum Flughafen. Wir haben jetzt deutlich zuviel Gepäck,  ich regle das mit den Mann am Schalter mit ungefähr 2 €, er kennt mich schon lange.  Die  Flughafenkatzen bekommen eine Tüte Trockenfutter, die haben es auch nötig. Da kommt Mombasa Airsafari, die bringen uns nach Mombasa. Das Hotel für die letzte Nacht in Mombasa ist das Serena. Es ist furchtbar heiss als wir aussteigen und wir hoffen das es im Hotel am Strand besser wird. Die Fahrt durch Mombasa bei Nacht ist lang, über eine Stunde. Little Joe ist immer noch still in der Box. Endlich sind wir da, und alle wollen erstmal ins Zimmer und duschen, es ist immer noch sehr heiß.  Die Zimmer sind  schön und die Klimaanlage läuft, aber irgendwie muffig im Zimmer. Ich hasse AC. Ich mache die Fenster auf,  Joe kommt ins Bad zur Sicherheit und da ist es noch heisser. Beim Rausgehen: Bitte nicht stören! an die Tür damit keiner reingeht. Bin mir nicht mehr so sicher, ob die Abreise über Mombasa statt Nairobi wirklich besser ist, in Nairobi ist es so schön kühl am Abend. Wir treffen uns zum Abendessen. Wir suchen einen Platz auf der Veranda, wo Wind weht, aber das gibts nicht, total windstill, die Hitze am Abend sind wir nicht gewöhnt von Lamu. Abendessen gibt es als Büffet, alles ist da was gut und teuer ist, aber wenig für Vegetarier bemerkt Petra. Na ja, ich mache ein Gourmet -Tellerchen mit viel Fleisch für Joe, der ist da einfach zu halten. Alle sind sich einig das Lamu viel schöner war. Die Bedienung ist sehr nett und wir sitzen zum Abschluss oben auf der Barterrasse, die Jungs bekommen einen Kenya Cane, die Mädels einen Amarula.  Schlafen tue ich nicht gut, es ist viel zu heiss und alles fremd. Der Kleine Joe sitzt in seiner Box und mauzt.

3. März 2012:  Nach Hause...
Frühstück gibt es wieder als Büffet, und meine Lampe von Kitengela ist gut verpackt hier angekommen, die muss auch noch mit. Recht früh reisen wir ab, eine Stunde dauert die Fahrt bis zum Flughafen und es ist schon wieder sehr warm,  irgendwie  (fragt nicht wie), bekomme ich Joe durch die Security, der Condorflieger ist voll und ich hab die Box die ganze Zeit auf den Knien (dafür zahlt man dann 100.-€ )  und das in der Economy.   Irgendwann fängt er an zu schreien, es stinkt, ich mit der Box ab ins WC, leider ist das schöne T-Shirt nicht mehr zu retten, Evi ! Aber Little Joe war es wert.  Mein Mann, der mich abholt ist sofort in den erbärmlich aussehenden Lamu- Kater verliebt und will ihn selbst behalten.  Wir verabschieden uns alle am Flughafen in Frankfurt und meine Freunde reisen weiter nach Hause.  Das war das Ende einer sehr schönen Afrika- Reise . Unsere neuste Gruppenreise  im Dezember
 

Little  Joe aus Lamu  heute

Copyright African -Queen Safaris by Sylvia Rütten
 

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